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Dr. Roman Paul Smolorz







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Über mich ...

Dr. Roman Paul Smolorz

Ich wurde in Schomberg bei Beuthen / Oberschlesien geboren, nach der Lehre zum Elektriker im Untertagebau setzte ich die Ausbildung am Bayernkolleg Schweinfurt fort.
Es folgte das Studium der Geschichte, Rechtsgeschichte und Slawischer Sprachwissenschaft an der Universität Regensburg, wo ich 2001 bei Prof. Ekkehard Völkl mit einer Untersuchung über den polnischen Bergbau im Stalinismus promoviert wurde.

Die beruflichen Stationen waren das Amt für Archiv und Denkmalpflege der Stadt Regensburg, das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg, die Universität Regensburg und die Universität zu Köln, die Point Alpha Stiftung in Geisa / Thüringen und gegenwärtig arbeite ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Historischen Museum der Stadt Regensburg und bin zugleich Research Fellow am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg und Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg.

Dr. Roman Paul Smolorz

I was born in Schomberg near Beuthen (Upper Silesia). After completing an apprenticeship as an electrician in underground mining, I continued my education at the "Bayernkolleg" in Schweinfurt, Franconia. This was followed by studying history, legal history, and Slavic linguistics at the University of Regensburg, where I received my doctorate in 2001, under supervision of Prof. Ekkehard Völkl.

The thesis examined the Polish mining industry under Stalinism. Further professional stations included the Office for Archives and Preservation of Historical Monuments in Regensburg, the Institute for East and Southeast European Research in Regensburg, the Universities of Regensburg and Cologne, the Point Alpha Foundation in Geisa (Thuringia). Currently I am working as a scientific assistant at the Historic Museum of the city of Regensburg. Furthermore, I am a Research Fellow at the Leibniz Institute for East and Southeast European Research in Regensburg, as well as a lecturer at the University of Regensburg.

Роман Смолож

Я родился в Шомберге, недалеко от Бойтена (Верхняя Силезия), после обучения на электрика в горной промышленности продолжил обучение в Баварской Коллегии в городе Швайнфурте. За этим последовало изучение истории, истории права и славянской филологии и лингвистики в Университете Регенсбурга, где я получил докторскую степень в 2001 году у профессора Эккехарда Фёлькля, исследуя ворпрос о польской горной промышленности при сталинизме. Профессиональную деятельность я продолжил при Управлении архивов и сохранении памятников города Регенсбург, в Институте исследований Восточной и Юго-Восточной Европы в Регенсбурге, Университете Регенсбурга и Кельнском университете, в Фонде „Мемориал Пойнт Альфа“ в Гейзе / Тюрингия. В настоящее время работают Я с одной стороны в Историческом музее города Регенсбурга. C другой стороны являюсь научным сотрудником Института исследований Восточной и Юго-Восточной Европы им. Лейбница в Регенсбурге и преподавателем Регенсбургского университета.


Monographien



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Die vorliegende Untersuchung liegt im Schnittbereich von politischer Geschichte und Ideologiegeschichte einerseits sowie Wirtschaftsgeschichte auf der anderen Seite. Der Begriff "real existierender Sozialismus" wurde lediglich als Hilfskonstruktion verwendet, um zu zeigen, dass es sich in Polen nach 1945 zwar um eine auf die Ideologie gestützte Wirtschaftspolitik handelte, im Grunde genommen jedoch um ein pragmatisches, dem Machterwerb und -erhalt dienendes Vorgehen ging. Die Wirtschaft im real existierenden Sozialismus war durch Planung und zentrale Lenkung gekennzeichnet. In der vorliegenden Studie wurde der Aspekt "Planung" außer Acht gelassen und der Blick auf die Gegenüberstellung von Strategie und praktischem Vollzug der Lenkung gerichtet. In der vorliegenden Monographie wird auf die direkte Nachkriegszeit 1945-1947 eingegangen, ferner auf den Stalinismus 1948-1956 sowie die Zeit der Reformen 1956 wie auch die deren Unterminierung. Dieser Zeitraum von rund 11 Jahren wurde unter folgenden Gesichtspunkten analysiert: Verstaatlichung - die nicht mit der Vergesellschaftung zu verwechseln ist -, Enteignung des deutschen Eigentums, Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur des sog. Volkspolens, Repatriierung von polnischen Arbeitskräften aus Westeuropa (hauptsächlich aus Frankreich und Belgien), Zwangsarbeit, Politisierung des Ingenieur- und des Technikerkaders im Bergbau sowie sozialistische Ersatzmotivationsmechanismen für die Arbeiterschaft im gesamten Bergbausektor angesichts der fehlenden diesbezüglichen Regeln der freien Marktwirtschaft. Die Quellen der Arbeit stammen aus dem Archiv der Neuen Akten in Warschau, aus dem Militärarchiv in Rembertów und aus den Staatsarchiven in Kattowitz und in Krakau. Berücksichtigt wurden natürlich auch Zeitzeugenberichte, überdies wurde die Fachliteratur bis ins Jahr 2000 untersucht. Diese Arbeit informiert nicht nur über die Wirtschaft im real existierenden Sozialismus, sondern auch über den tatsächlichen Stand des Bergbaus und die Lebensbedingungen in Schlesien 1945-1956.



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Die Veranlassung für die Untersuchung "Zwangsarbeit im ‚Dritten Reich' am Beispiel Regensburgs" war die landwirtschaftliche und industrielle Struktur der Stadt, der bereits vor 1939 an Arbeitskräften fehlte, um so mehr dann nach dem Ausbruch des Krieges. Hier befanden sich große Rüstungswerke von Messerschmitt, die chemischen Verarbeitungsanlagen der "Süddeutschen Holzverzuckerungswerke" sowie die Werke der Deutschen Reichsbahn. Der hiesigen Landwirtschaft fehlten Arbeitskräfte bereits in der Zwischenkriegszeit, ab 1939 verschlechterte sich diese Situation noch mehr, da jede junge - zumal männliche - Arbeitskraft mittelbar oder auch unmittelbar dem Militär zur Verfügung gestellt wurde. Im Nationalsozialismus wurde Zwangsarbeit bereits seit 1934 angewendet, nach 1939 wurde dieser Zwang angesichts der fehlenden heimischen Arbeitskraft gegenüber der Bevölkerung der durch die Deutsche Wehrmacht okkupierten Länder ausgeübt. Die Rassenideologische Propaganda diente dem Regime dazu, Akzeptanz der deutschen Bevölkerung für die Zwangsarbeit der Ausländer zu schaffen, sowie dazu, die nationalsozialistische Utopie als die einzige richtige politische Ordnung darzustellen. Die Studie geht sowohl auf die rechtspolitischen als auch auf die tatsächlichen Bedingungen der Zwangsarbeit im "Dritten Reich" ein, insbesondere in Regensburg. Folgende Themen wurden angesprochen: Razzien im Osten, Transport der Zwangsarbeiter ins Deutsche Reich - konkret auch nach Regensburg -, Unterkünfte, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Beziehungen zur deutschen Bevölkerung etc. Besonders interessant erscheinen die Beziehungen zwischen den Zwangsarbeitern verschiedener Nationalität, ferner die Rolle der Kirchen im ihrem Leben sowie die Nachkriegsgeschichte der nach Regensburg verschleppten Osteuropäer. Das Buch endet mit der Feststellung, dass Zwangsarbeit ein sekundäres Merkmal totalitär-ähnlicher Systeme sei - dies in Anlehnung an die Hauptmerkmale des Totalitarismus. Als Quellen wurden neben der Fachliteratur und den 40 Interviews mit ehemaligen Regensburger Zwangsarbeitern aus der Ukraine, Weißrussland, Polen und Tschechien auch Schriftstücke aus folgenden Archiven ausgewertet: dem Stadtarchiv Regensburg, dem Staatsarchiv Amberg, dem Bundesarchiv Berlin sowie aus einigen ausländischen Archiven.



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Die Spezialkommission zur Bekämpfung von Wirtschaftsschädigung und Wirtschaftsmissbrauch gehört nach wie vor zu den wenig bekannten Kapiteln der polnischen Nachkriegsgeschichte 1945-1954. Insbesondere in der deutschsprachigen Wissenschaftswelt - mit Ausnahme des Teilgebietes "Ostrecht" - wurde dieses Thema bisher kaum besprochen. Daher wird in der vorliegenden Monographie versucht, die Spezialkommission anhand polnischer Literatur und neuer Archivmaterials sowohl unter rechtshistorischen als auch sozialpolitischen Gesichtspunkten zu analysieren. Die Hauptaussage der Studie ist, dass die Spezialkommission von Anfang an ein Organ war, das von den Kommunisten/Stalinisten zur Machtergreifung und Machtsicherung benutzt wurde. Der tatsächliche Kampf gegen Korruption und Wirtschaftsmissbrauch war lediglich ein Nebenprodukt, das übrigens die Lebensrealitäten in den neuen polnischen Westgebieten sichtbar machte. Ferner werden in dieser Arbeit Verfassungsfragen aufgeworfen, so zum Beispiel nach den bürgerlichen Grundrechten oder den Zuständen im Justizwesen. Am Beispiel von Fällen vor der Spezialkommission wird die juristische Argumentation dieses Organs in der schlesischen Woiwodschaft besprochen. Überbleibsel stalinistischen Rechts in der polnischen Justiz nach 1956 werden aufgezeigt, wozu auch die Auswirkungen gehören, die die Beschlüsse der Spezialkommission selbst nach deren Auflösung noch hatten.



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Dieses Buch handelt von Ausländern aus Ostmittel- und Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Displaced Persons (DPs) in Bayern lebten und ab 1951 in der deutschen Amtssprache als heimatlose Ausländer bezeichnet wurden. Ihre Geschichte wird vor dem Hintergrund des angehenden Kalten Krieges dargestellt und dabei die Rolle der sozialpolitischen Anführer innerhalb der nationalen Flüchtlingsgruppen untersucht. Jüdische DPs im Bayern der Nachkriegszeit waren mehrheitlich Ostmittel- und Osteuropäer: Auch ihre Geschichte wurde aus dem Blickwinkel des Kalten Krieges beleuchtet. Einen interessanten Aspekt in der Historie der DPs in Bayern stellt die Tätigkeit der kommunistischen Staatssicherheitsdienste innerhalb der Exilgruppen dar sowie ähnliche Bemühungen derUS-Regierung. Darüber hinaus liefert diese Studie zahlreiche Informationen zur Bayerischen Landesgeschichte und ist ebenso aufschlussreich für die allgemeine deutsche Nachkriegsgeschichte. Diese Arbeit schließt an die Publikation des Autors zum Thema der Zwangsarbeit im "Dritten Reich" am Beispiel Regensburgs aus dem Jahre 2003 an, wobei der untersuchte geographische Rahmen auf mehrere Städte und Gegenden Bayerns ausgeweitet wurde.



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Dieses Buch handelt von Ausländern aus Ostmittel- und Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Displaced Persons (DPs) in Bayern lebten und ab 1951 in der deutschen Amtssprache als heimatlose Ausländer bezeichnet wurden. Ihre Geschichte wird vor dem Hintergrund des angehenden Kalten Krieges dargestellt und dabei die Rolle der sozialpolitischen Anführer innerhalb der nationalen Flüchtlingsgruppen untersucht. Jüdische DPs im Bayern der Nachkriegszeit waren mehrheitlich Ostmittel- und Osteuropäer: Auch ihre Geschichte wurde aus dem Blickwinkel des Kalten Krieges beleuchtet. Einen interessanten Aspekt in der Historie der DPs in Bayern stellt die Tätigkeit der kommunistischen Staatssicherheitsdienste innerhalb der Exilgruppen dar sowie ähnliche Bemühungen der US-Regierung. Darüber hinaus liefert die Studie zahlreiche Informationen zur Bayerischen Landesgeschichte und ist ebenso aufschlussreich für die allgemeine deutsche Nachkriegsgeschichte. Die Arbeit schließt an die Publikation des Autors zum Thema der Zwangsarbeit im "Dritten Reich" am Beispiel Regensburgs aus dem Jahre 2003 an, wobei der untersuchte geographische Rahmen auf mehrere Städte und Gegenden Bayerns ausgeweitet wurde. In der zweiten Auflage wird besonders auf die Rolle der westlichen Geheimdienste eingegangen sowie dabei der Einfluss der deutschen Ostforschung auf die Elitenbildung der nationalen Gruppen der DPs erörtert.



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Die neue Studie zur Geschichte der Juden im besetzten Nachkriegsdeutschland beschäftigt sich mit den allgemeinen alltagsgeschichtlichen Perspektiven jüdischer Migranten, zumal vor dem Hintergrund des Zionismus als ideologische Perspektive aller Juden nach 1945. Neue Erkenntnisse zur Genese der Jüdischen Gemeinde Regensburg machen die Studie auch lokal interessant



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Das Buch bietet einen Einblick in das Innenleben der „Institution Regensburger Domchor“ in den Jahren 1933 bis 1945. Der Analyse liegt zum ersten Mal eine umfassende Recherche in allen maßgeblichen Archiven zugrunde. Der Blick richtet sich neben Domkapellmeister Dr. Theobald Schrems und dem nationalsozialistischen Funktionär im Domchorverein, Dr. Martin Miederer, auf andere Personen, die damals bei den „Regensburger Domspatzen“ mitgewirkt haben. Auch die Rolle der Singknaben und deren Eltern wird beleuchtet. Gerade die Kinderperspektive wurde bisher eher vernachlässigt. Verantwortliche des Chors im „Dritten Reich“ waren nicht nur der Regensburger Bischof und sein Domkapitel, sondern über den Domchorverein mittelbar auch die kommunale und staatliche NSDAP-Verwaltung. Das Verhältnis dieser „Machtzentren“ zueinander sowie ihr Einfluss auf die „Domspatzen“ wird ebenfalls geschildert.



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Das Kriegsende in der Stadt Regensburg und in ihrer Umgebung vollzog sich weitgehend ohne schwere Kampfhandlungen und Kriegszerstörungen. Welche Protagonisten spielten eine maßgebliche Rolle bei der Übergabe der Stadt an die US-Army, war eine der Hauptfragen, die den Autoren gestellt wurde, dies besonders, weil es seit 2012 einen Narrativ gab: Ein österreichischer Major habe die Stadt an die Amerikaner übergeben. Über die militärischen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen und Entscheidungen war bisher im Zusammenhang mit dem Kriegsende 1945 wenig bekannt. Das Buch geht diesen Fragekomplexen mit erweiterten Perspektiven und auf einer breiten Literaturbasis und vor allem auf der Grundlage zahlreicher Archivquellen nach. Am Ende steht ein historisch rekonstruiertes Bild um den 27. April 1945 in Regensburg, in dem zwei Ereignisstränge hervorragen, ein militärischer und ein ziviler. So bietet das Buch für jedermann etwas Neues, politische und militärische Regionalgeschichte einerseits und auf der anderen Seite Sozial- und Alltagsgeschichte im kleinen Raum in einer extremen Zeit.



Lehre / Teaching

at the University of Regensburg,
2009-2022: Tutorials in auxiliary science of history, historical methodology and archival studies

at the University of Passau,
2011-2012: Lectures on Polish history and the history of migration

at the Silesian University of Kattowitz,
2009-2022: Seminars and lectures on topics of Silesian history, German history and German-Polish relations




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